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Kosten, Betriebsstunden, Abrechnung: Die häufigsten Fragen und Antworten zur Traktormiete.

 Kosten, Betriebsstunden, Abrechnung: Die häufigsten Fragen und Antworten zur Traktormiete.

Wer sich für seinen landwirtschaftlichen Betrieb einen Traktor mieten will, möchte natürlich genau wissen, zu welchen Bedingungen dies geschieht. In unseren verschiedenen Artikeln zur Traktormiete behandeln wir schon viele Themen – zum Beispiel Vor- und Nachteile, Versicherungsschutz oder Verhalten bei Schäden. Natürlich erreichen uns aber immer wieder weitere berechtigte Fragen zur Traktormiete, die wir im Einzelfall sehr gerne beantworten. Hier haben wir einige dieser Fragen aufgegriffen, um die Informationen an alle Interessierten weiterzugeben.

1. Wie setzt sich der Preis bei der Traktormiete zusammen?

Der Mietpreis ist zunächst grundsätzlich Sache des Vertriebspartners. Dabei sollten die Mietkosten für einen Traktor natürlich stets transparent und nachvollziehbar sein. Sie setzen sich in der Regel wie folgt zusammen:

– Art des gewünschten Traktors bzw. PS-Klasse

– Eventuell zusätzlich benötigte gemietete Ausstattung

– Vereinbarter Mietzeitraum und festgelegte Mindeststunden

– Berechnung von Betriebsstunden, die über die Anmietungsvereinbarung hinausgehen

– Kosten für die Versicherung im Mietzeitraum

– Kosten für Wartung, insbesondere bei längerer Mietdauer

– Ggf. Kosten für ein „Rundum-soglos-Paket“ mit speziellen Angeboten

2. Mit wem wird die Traktormiete abgerechnet?

Die Abrechnung erfolgt stets direkt mit dem jeweiligen Vertriebspartner. Mit diesem wurde auch bei Beginn der Miete die vertragliche Vereinbarung über Mietzeitraum und Betriebsstunden geschlossen. Überlegen Sie daher schon vor der Traktormiete, für welchen Zeitraum und wie viele Betriebsstunden Sie den Traktor vermutlich benötigen, damit Ihre Kalkulation aufgeht.

3. Was passiert, wenn die vereinbarte Zahl an Betriebsstunden über- oder unterschritten wird?

In der Regel ist in einer Tagespauschale ein fester Stundensatz enthalten und bei Vertragsabschluss wird eine Anzahl von Mindeststunden vereinbart. Nicht genutzte Betriebsstunden verfallen und werden nicht vergütet. Entstandene Mehrstunden werden bei Rückgabe des Traktors nachberechnet.

4. Kann man einen Traktor nur für einen Tag mieten?

Nein, die Tagesmiete eines Traktors bieten wir nicht an. Der Hauptgrund dafür ist die Zuverlässigkeit und Qualität, die wir bei der Vermietung jedes einzelnen Traktors für unsere Kunden sicherstellen möchten. Schon die Übergabe mit Protokoll und Einweisung in den Traktor sollte immer sorgfältig und in Ruhe geschehen, um zum Beispiel eventuelle Schäden rechtzeitig zu erkennen, mögliche Bedienungsfehler zu vermeiden oder auch teure Folgeschäden zu verhindern. Hinzu kommen zum Beispiel Transport und Reinigung – alles Tätigkeiten, die bei sorgfältiger Durchführung einfach ihre Zeit brauchen. Der logistische Aufwand für Tagesvermietungen wäre dann einfach zu hoch und die Qualität würde leiden – und damit wäre niemandem geholfen.

5. Kann ich statt eines Miettraktors einen Vorführtraktor nutzen?

Ein Miettraktor und ein Vorführtraktor eines Händlers erfüllen jeweils einen völlig verschiedenen Zweck: Den Miettraktor nutzen Sie ganz gezielt, um zum Beispiel Arbeitsspitzen im Betrieb zu brechen oder spezielle Aufgaben zu bewältigen. Dazu mieten Sie genau den Traktor mit der technischen Ausrüstung, der optimal zu Ihrer Aufgabe passt. Ein Vorführtraktor dient dagegen vor allem zum Kennenlernen und Testen eines Modells. Der Miettraktor ist für die Nutzung auf dem Acker ausgelegt, der Vorführtraktor zum Ausprobieren der Technik und zur Prüfung der Eignung für den eigenen Betrieb.

Viele weitere Antworten auf Ihre Fragen rund um die Traktormiete finden Sie hier in unserem Beitrag zu Vorteilen, Kosten, Risiken und Tipps. Informieren Sie sich auch bei Ihrem Vertriebspartner vor Ort über die aktuellen Konditionen zur Traktormiete!